Comments on: Über „Definitionsmacht“ http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/ Blog gegen sexistische Zustände Sat, 08 May 2021 01:20:43 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Feminismuskritik: Definitionsmacht ¦ erzaehlmirnix http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-117 Tue, 30 Jul 2013 13:07:40 +0000 http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-117 [...] Im Klartext bedeutet dies, dass auf jegliche Nachfrage was genau passiert ist, verzichtet werden muss und dem Opfer unbedingt zu glauben ist. Wobei Definitionsmacht in der Praxis offenbar nur für weibliche Opfer gilt (“Im Folgenden wird von den durch Vergewaltigung Betroffenen immer in der weiblichen Form geredet, weil es einer Lüge gleichkäme, durch geschlechtsneutrale Sprache zu verdecken, wer Vergewaltigungen in der Regel verübt und wer sie erleidet.” (http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/) [...] […] Im Klartext bedeutet dies, dass auf jegliche Nachfrage was genau passiert ist, verzichtet werden muss und dem Opfer unbedingt zu glauben ist. Wobei Definitionsmacht in der Praxis offenbar nur für weibliche Opfer gilt (“Im Folgenden wird von den durch Vergewaltigung Betroffenen immer in der weiblichen Form geredet, weil es einer Lüge gleichkäme, durch geschlechtsneutrale Sprache zu verdecken, wer Vergewaltigungen in der Regel verübt und wer sie erleidet.” (http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/) […]

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by: Info zur Definitionsmacht-Veranstaltung morgen « AutonomesFeministischesKollektiv http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-111 Wed, 22 May 2013 14:50:14 +0000 http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-111 [...] http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/ [...] […] http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/ […]

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by: Zweite Säule des Frauenförderprogramms (FFP) 2013 ¦ Feminismus-['solid]-SDS http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-101 Mon, 29 Apr 2013 13:47:50 +0000 http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-101 [...] a) desperados.berlin: Über „Definitionsmacht“  [...] […] a) desperados.berlin: Über „Definitionsmacht“  […]

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by: The Girls Are Not Alright ¦ Missy Magazine http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-92 Mon, 08 Apr 2013 11:52:03 +0000 http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-92 [...] Zum Ende der zweiten Staffel werden die Folgen immer düsterer, Hannahs Zwangsstörung kehrt zurück, sie landet im Krankenhaus, weil sie sich ein Q-Tip zu weit ins Ohr gesteckt hat. Die einzigen, die sie anrufen kann, sind ihre Eltern, da sie alle ihre FreundInnen aufgrund ihres narzisstischen Verhaltens verloren hat. Als sie vom Krankenhaus zurückkehrt, trifft sie ihren Ex-was-auch-immer Adam. Dieser ist mit seiner neuen Freundin Natalia auf einer Verlobungsparty und bringt sie danach zum ersten Mal zu sich nach Hause, in seine etwas sonderbare Wohnung. Ein paar Szenen vorher schliefen die beiden zum ersten Mal miteinander und Natalia sagte klar, was sie will und was sie nicht will: „I don’t like to be on top that much. Or soft touching, because it tickles me and takes me out of the moment. But everything else is okay. I just want to take things kind of slow.“ Bei Adam zu Hause kommt es dann zu einer Szene, die man nicht anders denn als sexualisierte Gewalt bezeichnen kann. Die „Sexszenen“ dieser Episode wurden von Amanda Hess bereits ausführlich beschrieben und in der englischsprachigen Blogosphäre wurde viel darüber diskutiert, ob es eine Vergewaltigung war oder nur „uncomftable sex“. Das Strafgesetzbuch definiert eine Vergewaltigung als „Nötigung zum Beischlaf oder zu ähnlichen sexuellen Handlungen, die das Opfer besonders erniedrigen, wobei diese mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer dem Täter schutzlos ausgeliefert ist, erfolgen kann.“ Nach dieser Definition ist die Adam-Natalia-Szene wohl eher nicht als Vergewaltigung zu lesen, da Natalia Adam nicht schutzlos ausgeliefert zu sein scheint. Doch zum Glück gibt es das Konzept der Definitionsmacht, demzufolge die Definition einer Handlung als sexualisierte Gewalt bei der Betroffenen liegt, sie bestimmt, wie sie etwas empfunden hat und ob es sexualisierte Gewalt war oder nicht. Gewalt ist hier auch das Stichwort und meint nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch Gewalt im Sinne von Kontrolle und Missbrauch. Ich möchte hier nicht Adams Hang zum Sadismus thematisieren, doch das Problem ist, dass BDSM wie auch jeglicher Sexualakt auf Konsens beruhen muss. Natalia sagt am Ende mehrmals „I really didn’t like that“: dieser Sex beruhte offensichtlich nicht auf gegenseitigem Einverständnis, vielmehr war er ein Mittel für Adam, Kontrolle über die Situation und Natalia zu üben. Auch während Adams Penetration versucht sie ihm zu vermitteln, dass sie nicht mit ihm schlafen will und sagt deutlich „Nein“: „No. Look, I didn’t take a shower today.“ Adam ignoriert jedoch ihre Bedürfnisse, ignoriert das „Nein“ und penetriert sie – Konsens sieht anders aus. Problematisch ist auch die Darstellung Natalias in dieser Szene, die im Gegensatz zu Hannah steht (denken wir an die allererste Folge, in der Adams und Hannahs Sex ähnlich verlief): Natalia wird hier als schicke Dame („No, not on my dress) dargestellt, die Adam nicht so nehmen will, wie er ist und beispielsweise seine Wohnung verändern möchte („I think you need a little bit of help organizing“). Nach der Vergewaltigung versucht Adam sich sogar als Opfer und Verlierer der Situation darzustellen: „Is this it? Are you done with me?“ Natalia antwortet nicht darauf, es folgt ein Schnitt. [...] […] Zum Ende der zweiten Staffel werden die Folgen immer düsterer, Hannahs Zwangsstörung kehrt zurück, sie landet im Krankenhaus, weil sie sich ein Q-Tip zu weit ins Ohr gesteckt hat. Die einzigen, die sie anrufen kann, sind ihre Eltern, da sie alle ihre FreundInnen aufgrund ihres narzisstischen Verhaltens verloren hat. Als sie vom Krankenhaus zurückkehrt, trifft sie ihren Ex-was-auch-immer Adam. Dieser ist mit seiner neuen Freundin Natalia auf einer Verlobungsparty und bringt sie danach zum ersten Mal zu sich nach Hause, in seine etwas sonderbare Wohnung. Ein paar Szenen vorher schliefen die beiden zum ersten Mal miteinander und Natalia sagte klar, was sie will und was sie nicht will: „I don’t like to be on top that much. Or soft touching, because it tickles me and takes me out of the moment. But everything else is okay. I just want to take things kind of slow.“ Bei Adam zu Hause kommt es dann zu einer Szene, die man nicht anders denn als sexualisierte Gewalt bezeichnen kann. Die „Sexszenen“ dieser Episode wurden von Amanda Hess bereits ausführlich beschrieben und in der englischsprachigen Blogosphäre wurde viel darüber diskutiert, ob es eine Vergewaltigung war oder nur „uncomftable sex“. Das Strafgesetzbuch definiert eine Vergewaltigung als „Nötigung zum Beischlaf oder zu ähnlichen sexuellen Handlungen, die das Opfer besonders erniedrigen, wobei diese mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer dem Täter schutzlos ausgeliefert ist, erfolgen kann.“ Nach dieser Definition ist die Adam-Natalia-Szene wohl eher nicht als Vergewaltigung zu lesen, da Natalia Adam nicht schutzlos ausgeliefert zu sein scheint. Doch zum Glück gibt es das Konzept der Definitionsmacht, demzufolge die Definition einer Handlung als sexualisierte Gewalt bei der Betroffenen liegt, sie bestimmt, wie sie etwas empfunden hat und ob es sexualisierte Gewalt war oder nicht. Gewalt ist hier auch das Stichwort und meint nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch Gewalt im Sinne von Kontrolle und Missbrauch. Ich möchte hier nicht Adams Hang zum Sadismus thematisieren, doch das Problem ist, dass BDSM wie auch jeglicher Sexualakt auf Konsens beruhen muss. Natalia sagt am Ende mehrmals „I really didn’t like that“: dieser Sex beruhte offensichtlich nicht auf gegenseitigem Einverständnis, vielmehr war er ein Mittel für Adam, Kontrolle über die Situation und Natalia zu üben. Auch während Adams Penetration versucht sie ihm zu vermitteln, dass sie nicht mit ihm schlafen will und sagt deutlich „Nein“: „No. Look, I didn’t take a shower today.“ Adam ignoriert jedoch ihre Bedürfnisse, ignoriert das „Nein“ und penetriert sie – Konsens sieht anders aus. Problematisch ist auch die Darstellung Natalias in dieser Szene, die im Gegensatz zu Hannah steht (denken wir an die allererste Folge, in der Adams und Hannahs Sex ähnlich verlief): Natalia wird hier als schicke Dame („No, not on my dress) dargestellt, die Adam nicht so nehmen will, wie er ist und beispielsweise seine Wohnung verändern möchte („I think you need a little bit of help organizing“). Nach der Vergewaltigung versucht Adam sich sogar als Opfer und Verlierer der Situation darzustellen: „Is this it? Are you done with me?“ Natalia antwortet nicht darauf, es folgt ein Schnitt. […]

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by: Dienstag: Inhalte Café (Definitionsmacht) « Autonomes Frauen und Lesbenreferat Uni Köln http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-65 Fri, 19 Aug 2011 15:42:38 +0000 http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/#comment-65 [...] Vorab Material zum Thema Definitionsmacht findet ihr hier und hier und hier. Einen kritischen Artikel zu Definitiosmacht findet ihr hier. [...] […] Vorab Material zum Thema Definitionsmacht findet ihr hier und hier und hier. Einen kritischen Artikel zu Definitiosmacht findet ihr hier. […]

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